Omega B - Highway's Webecke

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Omega B


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1994 erschien das Modell Omega B. Durch die steifere Karosserie konnte nun endlich auch ein Airbag-System im Omega realisiert werden. Auch das Fahrwerk wurde verstärkt. Als Basismotorisierung gab es weiterhin den bisherigen 2,0 l-Motor mit 85 kW (115 PS), dazu kam eine 16V-Variante mit 100 kW (136 PS). Die bisherigen Reihensechszylinder-Benzinmotoren wurden durch neu entwickelte V6-Motoren ersetzt. Zunächst gab es den 2,5-Liter mit 170 PS, außerdem den 3,0 Liter mit 211 PS im Spitzenmodell MV6. Als Diesel gab es zunächst den von BMW zugekauften 2,5 l Turbodiesel (Reihensechszylinder)vom Typ M51-D25 mit 96 kW (130 PS) statt der 143 PS des BMW 325/525tds. Danach gab es einen 2,0 l-16V Direkteinspritzer-Diesel mit 73 kW (100 PS). Einspritzpumpe und Nockenwelle werden bei diesem Motor durch zwei getrennte von der Einspritzpumpenwelle ausgehende Steuerketten (zur Kurbelwelle Duplex-, zur Nockenwelle Einfachkette) angetrieben. Trotz 16V verfügt er über nur eine Nockenwelle, welche die Ventile über reibungsarme Rollenschlepphebel antreibt. Die neuen V6-Motoren verfügten grundsätzlich über Leichtmetallzylinderköpfe mit vier Ventilen pro Zylinder. Hinzu kam das „Multiram-System“, welches die Länge des Ansaugweges in Abhängigkeit von der Motordrehzahl in mehreren Stufen variieren kann, was besonders im unteren Drehzahlbereich für mehr Drehmoment sorgte. Die kompakte und kurze Bauform der V6-Motoren machte sie auch für den Quer-Einbau in Fahrzeugen mit Frontantrieb tauglich.

Modelljahr 1995
Zum zweiten Modelljahr wurde der Korrosionsschutz verbessert und die Motorhaube im hinteren Bereich angehoben um Wischerflattern zu reduzieren. Weiterhin erhielt die Klimaanlage einen Verdampfer mit Innenbeschichtung, die Steuerung des Schiebedachs wurde verbessert und im Innenraum die Halterung für Fußmatten modifiziert. Größere Änderungen erfuhren auch die Getriebe. Beim großen Automatikgetriebe AR 35 (für den X30XE) wurde die Hinterachsübersetzung von 1:3,9 auf 1:3,7 gesetzt. Das Getriebe AR 25 erhielt einen größeren Wandler und die Wandlerüberbrückungskupplung wurde für Fahrzeuge mit dem 2.5 TD-Motor verändert. Die Schaltgetriebe erhielten Schwingungstilger.

Modelljahr 1996
Ab dem Herbst 1995 wurden neue Farben für die Lackierung, die elektronisch geregelte Klimaanlage mit Sonnensensor und eine neue Radiogeneration angeboten. Die Steuerung der Zentralverriegelung und der Diebstahlswarnanlage erfolgte nun mittels Funkfernbedienung statt wie bisher per Infrarot. Das variable Wischerintervall wurde per Rändelrad im Wischerhebel einstellbar. Die Motorraum-Geräuschisolation, die Vordersitz-Rückenversteller, die Funkentstörung der Steuergeräte für die Automatikgetriebe und die Heizleisung (per Zusatzpumpe) wurden verbessert. An den Hintertüren kamen ab jetzt Torsionsfeder-Türbremsen zum Einsatz. Weitere Änderungen umfassen das Hybrid-Generator-Airbag System, die Sicherheitsschlösser, die Laderaumabdeckung des Caravans und die Montage des Hinterachskörpers. Darüber hinaus wurde für den X20XEV-Motor eine zweiteilige Aluminium-Motorölwanne eingeführt und bei allen Modellen der Schalthebel um 25 mm gekürzt.

Modelljahr 1997
Seit dem vierten Produktionsjahr konnte man für den Omega die Lenkrad-Höhenverstellung, CD-Wechsler und Lenkrad-Fernbedienung als Sonderaustattung erwerben. Seitenairbags und Gurtstraffer wurden Serienausstattung. Die Mittelkonsole erhielt Edelholz-Furnier, es gab nun ein fünfstufiges Gebläse und die Traktionskontrolle mit Bremseneingriff wurde eingeführt. Andere Änderungen betrafen den Materialwechsel bei Kraftstoffschläuchen und eine bessere Abdichtung der Auspuffanlage. Ab Februar 1997 konnte ein Navigationssystem bestellt werden.

Modelljahr 1998
Beginnend im Herbst 1997 erhielt das Armaturenbrett einen durchgehenden Lüftungsschlitz für die Frontscheibe. Die Kopfstützen, nunmehr wieder vollgepolstert, auf den Fensterplätzen konnten nach vorn geklappt und die hintere Mittelkopftütze, im Caravan, versenkt werden. Der Innenrückspiegel wurde vergrößert und am Deckel der Mittelarmlehne Scharniere und Verriegelung verbessert. In neuen Versionen eingeführt wurden: der Sensor für die Wagenhöhenregulierung, das ABS-System 5.3 bzw. 5.3/TC, das Kombiinstrument mit Kontrolleuchten für Nebelscheinwerfer und -Rückleuchte und das Steuergerät für den Tempomat. Klarglas-Ellipsoid Scheinwerfer wurden serienmäßig, Xenon-Licht war nun als Sonderausstattung verfügbar. Ein neues Radiosystem stand zur Auswahl und der OnStar-Kommunikationsservice wurde eingeführt. Die Borduhr konnte sich nun per RDS-Signal selbst stellen. Der 2.0-16V Motor (X20XEV) erhielt Ausgleichswellen und Modifikationen am Ansaugsystem zur Verbesserung der Laufruhe und des Geräuschniveaus. Am 3.0-24V Motor (X30XE) wurden zur Leistungssteigerung und Geräuschreduzierung der Zylinderkopf, das Saugrohr und das Motorsteuergerät geändert, sowie der Staudruck durch den Nachschalldämpfers reduziert. Beim Caravan wurde die Handhabung der Laderaumabdeckung, nun von oben einsetzbare Abdeckung, geändert. Außerdem erhielten alle Automatikgetriebe eine elektromechanische Wählhebelsperre. Ab Dezember 1997 kann der kleine 2.0 Liter Diesel mit 100 PS erworben werden. Seit Februar 1998 werden alle Modelle mit dritter Bremsleuchte ausgestattet, diese verwendet bei der Limousine LEDs und beim Caravan normale Glühbirnen. Nebenbei wird der Schalter für die Traktionskontrolle über das Radio versetzt und das Steuergerät der Wegfahrsperre zusätzlich gegen Abziehen vom Zündschloss gesichert.

Modelljahr 1999
Das Opel-Fix Kindersitzsicherheitssystem kann nun bestellt werden. Das Navigationssystem kommt nun direkt von Opel und ist im MV6 Serie. Wiederum wird ein neues verbessertes Radiosystem angeboten und die Laderaumabdeckung beim Caravan geändert. Alle verfügbaren Benzinmotoren verwenden nun Vierventiltechnik und die Klimaanlage wird serienmäßig. Beim kleinen V6-Motor (X25XE) wird die Hinterachsübersetzung gekürzt. Und bei allen V6 die Zahnriemengeometrie und -material zur Geräuschminimierung geändert. Außerdem kommt es zu Änderungen im Ölkreislaufsystem. Ab Februar 1999 wird ein verbesserter Katalysator verbaut und die Sekundärlufteinblasung für den X20XEV-Motor enfällt. Gleichfalls ab diesem Zeitpunkt wird das Sondermodell "Edition 100" angeboten.

Modelljahr 2000
Wie beschrieben erschien im August 1999 eine überarbeitete Version des Omega. Im Rahmen des Facelift wurde die Frontpartie mit V-förmig konturierter Motorhaube, integriertem Kühlergrill und an das neue Design angepassten Klarglasscheinwerfern versehen. Die Heckleuchten des Caravan-Modells, die Außenspiegel (elektrisch anklappbar) und die Stoßfänger hinten und vorn wurden umgestaltet. Durch den Einsatz dickerer Bleche an vielen Stellen konnte die Karosseriesteifigkeit erhöht werden. Eine neue Generation von Hybrid-Airbags gelangte zum Einbau. Andere sicherheitsrelevante Änderungen waren die Einführung aktiver Kopfstützen und ein "Quick-Power" Bremskraftverstärker. Die bisherigen Informationsdisplays für Radio und Bordcomputer wurden durch grafische Displays, wahlweise monochrom oder farbig ersetzt. Von nun waren alle angebotenen Radios in Doppel-DIN Größe ausgeführt. Weitere Änderungen im Innenraum betrafen die Sitzpolstervarianten, ausklappbaren Taschen in den Türverkleidungen und eine komplett hochklappbare Armlehne. Die Zwei-Zonen Klimaanlage wurde serienmäßig. Der 2.0L-16V Motor (X20XEV) entfiel und wurde durch einen 2,2L-16V Motor ersetzt. Dieser erhielt gleichzeitig eine verbesserte elektronische Wegfahrsperre. Opel gewährte nun 10 Jahre Garantie gegen Durchrostung. Im Januar 2000 wurde der X25XE-Motor gegen den Y26SE und der X20DTH Diesel gegen den Y22DTH ausgetauscht. Die Ausführung des Y22DTH mit Schaltgetriebe R 30 erhielt eine selbstnachstellende Kupplung. Darüber hinaus wurde die Servolenkung verbessert welche nun größere Unterstützung bei Leerlaufdrehzahl bot.

Modelljahr 2001
Alle V6-Ausführungen erhielten hinten belüftete Bremsen mit 286 × 20 mm Scheiben. Ein Ölkühler für das Getriebeöl der Automatik-Modelle wurde eingeführt, gleichfalls für diese Modelle wurde das Hitzeschutzblech vergrößert. Eine wärmereflektierende Frontscheibe mit sieben Metalldampfschichten wurde verbaut. Silikatfreies Motorkühlmittel als Lebensdauerfüllung kam zum Einsatz. Die Seitenblinker wurden nun weiß, der Fondzigarettenanzünder durch eine 12 Volt Steckdose ersetzt und das Motorsteuergerät OBD-2 fähig. Ab November 2000 ersetzte der Motor Y32SE den bisherigen X30XE. In Fahrzeugen ab Juni 2001 konnte der von BMW zugekaufte 2,5-DTi Motor eingebaut werden.

Modelljahr 2002
Der Motor Y25DT stand zur Auswahl, nun auch in Verbindung mit einer fünfstufigen Automatik. Das DVD-System "Audio-Vision" konnte als Sonderaustattung bestellt werden.
Am 25. Juni 2003 wurde der 797011. Omega-B, als silberner 3,2L-V6, als letztes Fahrzeug der Modellreihe in Rüsselsheim gebaut. 


 
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